Die Verbindungen zwischen der SUPLA-App und dem SUPLA-Server sowie die Verbindungen aller offiziellen SUPLA-Geräte zum Server sind verschlüsselt. Die Sicherheit des gesamten Systems hängt jedoch auch vom Gerät, seiner Software, dem WLAN, dem Kontopasswort, dem Smartphone und der Konfiguration von Zugriffen und Integrationen ab.
Der administrative Zugriff auf die offizielle SUPLA-Infrastruktur ist auf autorisierte Personen beschränkt. Die Infrastruktur wird gewartet, aktualisiert und überwacht; die Daten sind durch Sicherungsmechanismen geschützt. Backups dienen in erster Linie dazu, den Dienst nach einem schwerwiegenden Ausfall wiederherzustellen. Sie sind weder ein Ersatz für den Export von Nutzerdaten noch eine Garantie dafür, dass ein einzelnes gelöschtes Kontoelement wiederhergestellt werden kann.
Bei einer privaten SUPLA-Instanz ist deren Administrator für Serversicherheit, Kontrolle des administrativen Zugriffs, Aktualisierungen, Zertifikate, Backups und Datenwiederherstellung verantwortlich.
Inoffizielle DIY-Geräte und Modifikationen können sich anders verhalten als offizielle Geräte. Typische SUPLA-Geräte auf Basis von Arduino Mega und anderen 8-Bit-AVR-Mikrocontrollern unterstützen keine verschlüsselte Serververbindung. In älteren ESP8266-basierten DIY-Projekten war die Verschlüsselung wegen des begrenzten Arbeitsspeichers teilweise standardmäßig deaktiviert.
Nutzer sollten:
- ein einzigartiges und starkes Passwort verwenden;
- das zur Wiederherstellung des Zugriffs verwendete E-Mail-Konto absichern;
- App und Gerätesoftware aktuell halten;
- Zugriffsidentifikatoren und registrierte Client-Anwendungen regelmäßig prüfen;
- ungenutzte API-Token und Integrationen entfernen;
- einen eigenen Server angemessen absichern;
- Zugangsdaten nicht an Personen weitergeben, die die Installation nicht verwalten sollen.
Ein Direktlink ist wie ein Zugriffsschlüssel zur zugewiesenen Funktion zu behandeln. Wir empfehlen nicht, Direktlinks, die eine Aktion ausführen – beispielsweise ein Tor öffnen –, per E-Mail zu versenden. Sicherheitssysteme von E-Mail-Diensten können Links beim Prüfen einer Nachricht automatisch öffnen und die zugewiesene Aktion unbeabsichtigt auslösen. Teilen Sie Direktlinks nur mit vertrauenswürdigen Personen und entfernen Sie sie, sobald sie nicht mehr benötigt werden.